Die Gebäudehülle kapillaraktiv gedacht
Wandaufbauten mit tragendem Holzrahmen, Holzfaser als Dämmung, einer schweren inneren Steinlage und Kalkputz kombinieren Feuchtepuffer und Masse. Vermeiden Sie Folien, wo bauphysikalisch möglich, und setzen Sie auf winddichte, diffusionsoffene Ebenen. Kalkmörtel und Naturfaser-Dichtbänder bleiben reversibel. So trocknen Bauteile schneller aus, Reparaturen sind einfacher, und die Hülle bleibt widerstandsfähig gegen Alltag und Wetter, ohne unnötige Kunststoffe einzuschließen.
Fenster, Verschattung und Lichtführung
Holz- oder Holz-Alu-Fenster mit warmen Abstandhaltern, tiefen Laibungen aus Stein und außenliegenden, verstellbaren Verschattungen lenken Licht gezielt. Breite Dachüberstände, Laubengänge und Pergolen schützen im Sommer, lassen Wintersonne herein. Nordfenster werden kleiner, Ost und West bekommen bewegliche Screens. Innen helfen helle Kalkfarben und gezielte Reflexion, Blendung zu vermeiden. So wird Tageslicht zum stillen Partner, der Räume tiefer, lebendiger und sparsam beleuchtet erscheinen lässt.